Die BILD-Zeitung ist ja bekannt für Ihre gute Berichterstattung und die gute Berichterstattung und Qualität der redaktionellen Inhalte (Vorsicht: IRONIE!). Doch damit nicht genug, jetzt berichtet man über Rapper, die sich jetzt dem IS angeschlossen haben, wie
► Der Berliner Rapper „Deso Dogg“, mit bürgerlichem Namen "Denis Cuspert"
► „Jihadi John“ aus Großbritannien, er rappte unter dem Künsternamen „L Jinny“
► Der Italo-Marokkaner "Anas El Abboubi", bekannt unter dem Namen „MC Khalif“
In dem Artikel beruft sich die Bildzeitung auf einen Artikel des Musikmagazins "Billboard Magazin" unter http://www.billboard.com/articles/news/6273809/jihadi-rap-l-jinny-abdel-majed-abdel-bary.
Soweit so gut, doch wer den Artikel der BILD ließt unter http://www.bild.de/politik/ausland/isis/billboard-musikmagazin-erklaert-wie-isis-und-rap-zusammenhaengen-38120354.bild.html stellt sich nach - ich zitiere -
Der Terror-Experte erklärt, warum die Rap-Propaganda so gut fruchtet: Rapper und Dschihadisten hätten ähnliche Zielgruppen. Beide hätten mit ihren Botschaften Randgruppen im Visier, die gegen die Gesellschaft rebellieren, weil sie sich unverstanden fühlen.Randgruppen? Kürzlich berichtete die Bild-Zeitung noch über Gold- und Platinstatus von deutschen Rappern (100.000 und 200.000 verkaufte Alben) wie Kollegah und jetzt ist der Rapfan nur eine Randgruppe? Da frage ich mich und muss erneut an der Berichterstattung dieses bunten BILDerbuches zweifeln... Das nächste Zitat der BILDerberger Zeitung möchte ich nicht kommentieren, aber BILDet euch selbst Eure Meinung:
Rap und Hip Hop sind beliebte Formen der Protest-Musik, zudem einfach zu produzieren, insofern zeigt sich Terror-Experte Neumann nicht überrascht davon, dass sie in ihrer einfachen Form zum inoffiziellen Soundtrack für militante Islamisten geworden ist.

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